Vorträge

Zoologie und Paläontologie, Astrobiologie und Zukunftsthemen, Wissenschaftsgeschichte und das Meer.
Das sind meine Themen.

Die Themen stehen auf solider wissenschaftlicher Basis und sind allgemein verständlich aufgearbeitet.
Einige eher ernst, andere eher unterhaltsam.

Für

  • Fortbildung, Lehrerfortbildungen
  • Workshops, Projekte
  • Vereine
  • Kundenveranstaltungen, Abendveranstaltungen
  • Events

Alle Vorträge dauern ca 60 Minuten und sind mit PowerPoint als Bildvorträge voll ausgearbeitet.
Ich spreche lebendig und anschaulich.
Damit das Zuhören zum Vergnügen wird.

bw

Vortragsthemen:

2010: Die Explosion der Bohrinsel „Deep Horizon“ verursachte eine gigantische Ölpest im Golf von Mexiko.

Welche technischen und politischen Fehler haben zu der Katastrophe geführt? Welche Auswirkungen hat die Ölpest auf die Ökosysteme im Golf von Mexiko? Wie viele Tiere und welche Arten sind durch die Katastrophe betroffen? Wann ist die Ölpest zu Ende?
Der Vortrag gibt Einblick in technische und biologische Fakten und Zusammenhänge. Ein Vergleich mit dem Untergang des Öltankers „Exxon Valdez“ vor Alaska 1989 zeigt, dass eine Ölpest jahrzehntelange Spätfolgen hat.

 

Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung

2005 war das Jules-Verne Jahr!
Jules Verne (1828 –1905) ist der Erfinder des wissenschaftlichen Romans. Er lebte und schrieb in einer Zeit, in der bahnbrechende technische und wissenschaftliche Erfindungen gemacht wurden und unsere modernen Naturwissenschaften entstanden. Er nahm diese Technologien und Erkenntnisse begeistert auf und spann den Faden weiter. Seine Helden stießen in die Ozeane, den Luft- und Weltraum und unter die Erde vor. Vernes zahlreichen Romane enthalten viel Fachwissen und sind in ihrer Interdisziplinarität hochaktuell. Die wissenschaftlichen Informationen sind in aufregende Abenteuer und spannende Charaktere eingebettet.
Der vorliegende Vortrag stellt Vernes Roman “20.000 Meilen unter dem Meer” und dessen wissenschaftlichen Hintergrund vor.

 

Astrobiologie: Gibt es außerirdisches Leben?

Die Astrobiologie ist eine junge Wissenschaft, die interdisziplinär arbeitet und so unterschiedliche Disziplinen wie Mikrobiologie und Astrophysik vereint. Im Zentrum der Forschung steht die Suche nach der Entstehung des Lebens auf der Erde und im restlichen Universum. Durch die jüngsten Mars-Missionen der ESA und NASA zum Roten Planeten ist die Diskussion, ob er Leben tragen könnte, wieder einmal entfacht worden. Neben dem Mars ist auch der Jupiter-Mond Europa mit seinem unter einer Eisschicht versteckten Ozean ein geeigneter Kandidat für außerirdisches Leben.

 

Ozean unter Eis: Gibt es Leben auf dem Jupitermond Europa?

Der Jupitermond Europa verbirgt unter einer dicken Eisschicht einen flüssigen Salzwasserozean.
Europa ist zurzeit, neben dem Saturnmond Titan, der verheißungsvollste Kandidat für außerirdisches Leben in unserem eigenen Sonnensystem.
Der Vortrag gibt zunächst einen Einblick in die Astrobiologie und erläutert dann die Besonderheiten Europas als potentiellem Träger von Leben. Der Schwerpunkt liegt in der Diskussion, wie Leben in Europas Salzozean aussehen könnte. Als Vergleich werden irdische Lebensräume und ihre möglichen Parallelen und Abweichungen zu Europa vorgestellt.

 

Der Pottwal – Mythos und Wirklichkeit

Der Pottwal (Physeter macrocephalus) ist der größte aller Zahnwale. Er ist der amtierende Tieftauchmeister, hat die größte Nase im Tierreich und ist das größte lebende Raubtier. Zugleich ist er eng verknüpft mit der menschlichen Kulturgeschichte: Über Jahrhunderte haben ihm Walfänger nachgestellt, in Romanen wie „Moby Dick“ ist er unsterblich geworden und sein Spermaceti-Öl war für den Menschen lange Zeit unersetzlich.
Durch sein Abtauchen und seine gewaltige Größe hat er sich unseren Nachforschungen lange erfolgreich entzogen. In jüngster Zeit hat ein neuer Aspekt die Forschung um den Pottwal erweitert: Umfangreiche Feldforschungen vor Nova Scotia werfen die Frage auf, ob Pottwale eine eigene Form von Kultur haben.

 

Wale in der Wüste: Die Evolution der Wale

Die Wiege der Wale steht am Fuße des heutigen Himalaja, im einstigen Tethys-Meer. In den letzten Jahren sind in Pakistan aufsehenerregende Entdeckungen gemacht worden, die die Wale als eine Gruppe innerhalb der Huftiere ausweisen. Wie es danach mit der Entwicklung der Wale weiterging, ist in den Meeresablagerungen der Fayum-Oase Ägyptens zu entdecken: Hier lebten Urwale wie der legendäre Basilosaurus isis, der als Seeschlange in die Forschungsgeschichte einging. Eine weitere wichtige Fundstätte ist die Pisco-Formation in der Küstenwüste Perus: Hier sind 12 Mio Jahre alte fossile Wale in dreidimensionaler Erhaltung zu finden. Einige dieser Fossilien sind den heutigen Arten und Gattungen bereits sehr ähnlich. Andere geben Rätsel auf: Was soll man von dem Walross-Wal Odobenocetops halten, dessen Schädel dem der Delphine gleicht und der außerdem zwei Hauer wie ein Walross hat?
Der Star unter den peruanischen Walfossilien ist Leviathan melvillei, ein 15 m langer Pottwal mit dem Gebiss eines Raubwals.

 

Ichthyosaurier - die „Delphine“ des Erdmittelalters

Ein Vergleich der mesozoischen Fischechsen und der heute lebenden Wale
Im Erdmittelalter, also zu Zeiten der Dinosaurier, lebten auch in den Meeren hoch entwickelte Reptilien: die Ichthyosaurier.
Diese Fischechsen stammten von landlebenden Vierfüßern ab und waren zu schnellen Jäger in den Ozeanen geworden. Dafür mussten sie ihren Körperbau an den aquatischen Lebensraum anpassen, bis sie äußerlich fast wie Fische aussahen. Auch ihre Lebensweise, wie die Ernährung und Fortpflanzung, hatte sich stark verändert. Die ökologische Nische der Ichthyosaurier wird heute von Walen besetzt. Was ist heute eigentlich wirklich über die Lebensweise der Ichthyosaurier bekannt? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen Ichthyosaurier und Wale auf? Der Vergleich beider Tiergruppen führt zu überraschenden Ergebnissen…

 

Dinosauria!

Nach einer Einführung in die Definition, Systematik und Anatomie dieser faszinierenden Reptilien des Erdmittelalters geht es zur deutschen Dinosaurierforschung. Der berühmteste und bestuntersuchte deutsche Dinosaurier, Plateosaurus, wird ausführlich vorgestellt mit seiner spannenden Entdeckungsgeschichte und  aktuellen Forschungsergebnissen. Weiter geht es mit alten und neuen Erkenntnissen der berühmten Fossilienfundstelle Tendaguru in Afrika: Der riesige afrikanische Brachiosaurus aus Tendaguru ist heute das Wahrzeichen des Berliner Naturkundemuseums. Weiterhin wird die aktuelle Diskussion zum Aussterben der Dinosaurier kritisch diskutiert.

 

Deutsche Flagge über Eis und Pinguinen – die geheime Antarktisstation der Nazis, Reichsflugscheiben und andere Mythen vom anderen Ende der Welt

1938/39 fand die „Schwabenland“-Expedition in die östliche Antarktis statt. Nach Kriegsende tauchten zwei deutsche U-Boote im argentinischen Mar del Plata auf. Daraufhin entstanden Gerüchte über eine geheime Antarktis-Station der Nazis und die angebliche Entwicklung von „Flugscheiben“.
Der Vortrag untersucht die vorhandenen Informationen und trennt mit wissenschaftlicher Präzision Fakten von Gerüchten.


Geheimnisvolle Schnabelwale

Die Schnabelwale gelten als die kryptischsten aller Wale. Sie sind, noch vor dem Pottwal, die amtierenden Tieftauchmeister. Ihre Lebensweise fern der Küsten und in tiefen Gewässern verbirgt sie vor den Blicken der Menschen. Durch diese Lebensweise im Verborgenen konnten in letzten 20 Jahren noch drei neue Arten dieser mittelgroßen Zahnwale entdeckt worden.
Der Vortrag stellt Erlebnisse und Forschungsergebnisse aus Freiland und Museum vor, dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der ungewöhnlichen Schädelmorphologie dieser Tiere. Weiterhin wird über die katastrophalen Auswirkungen von Marine-Manövern auf diese Wale diskutiert.

 

Seekühe vor Mainz – Fossilienfundstellen vor unserer Haustür

Das Mainzer Becken im heutigen Rheinhessen war in der jüngeren Erdgeschichte zweimal von Meer überflutet, dem Oligozänmeer (38 – 25 Mio Jahren) und dem Miozänmeer (25 – 12 Mio Jahren), dazwischen war eine längere Zeit der Verlandung.
Aus diesen Zeiten sind zahlreiche und hervorragend erhaltene Fossilien überliefert, die eine detaillierte Rekonstruktion der damaligen Lebensräume und Aussagen zur Paläobiologie der Organismen ermöglichen.
Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der Paläobiologie der Seekühe (Halitherium schinzi) des Mainzer Beckens und der spektakulären Forschungsgeschichte der „Hauerelefanten“ (Deinotherium).

 

Star Trek und die Wale

Der legendäre Roman „Moby Dick“ und der Walschutz sind wichtige Themen in mehreren Star Trek-Kinofilmen und –Episoden.
Aber was machen die Wale im Weltall?
Der Vortrag stellt die großen Buckelwale und Pottwale vor und gibt einen Überblick über zum Walfang und Walschutz.
Dann geht es um die Aufgabe der Wale in den Science Fiction-Filmen:
Die gewaltigen Meeressäuger stehen für große menschliche Gefühle: Abenteuerlust, Rache und Besessenheit.
Interaktiver Vortrag für große und kleine Leute ab 8 Jahren

 

Der Star Wars-Zoo

Das Star Wars-Universum ist voller seltsamer Lebensformen.
Neben Menschen, Aliens mit mehr oder weniger Vernunft und Beinen, gibt es eine Vielzahl von „Tieren“, die oft nur viel kurz zu sehen sind. Große Echsen, zottige Banthas und zweibeinige Tauntauns dienen guten und bösen Helden als Reittiere. In der Müllkammer des Todessterns wohnt ein Tentakel mit Auge, in den Gewässern von Naboo tummeln sich Fisch-Kröten-Krebsen und in Tatooines Sandwüste lauert der Sarlacc.
Wie sehen diese Tiere im Detail aus? Wo und wie leben sie? Haben sie Verwandte auf der guten alten Erde?
Dieser Vortrag führt durch den galaktischen Zoo des Star Wars-Universums.

Warnhinweis: Für Monsterphobiker und Tierhaarallergiker gilt ein Haftungsausschluß!

 

How to dress in space? Raumanzüge und Weltraummode

Der Raumanzug ist die Lebensversicherung des Astronauten: Ein Schutz gegen Hitze und Kälte, Strahlung und Druck. Die Versorgung mit Sauerstoff und Kommunikation.
Mode in Science Fiction-Filmen ist nur teilweise funktional. Dafür oft schräg und innovativ.
Aber: Zwischen echten Raumanzügen und galaktischer Mode besteht eine enge Wechselwirkung. Beide haben sich in den letzten 50 Jahren verändert – durch technische Entwicklungen und im Strom des Zeitgeists.

Dieser Vortrag gibt eine kleine Einführung in die Weltraumkleidung von den 60-ern bis heute.

   

Die NASA, die Aliens und die Delphine

In den 60-er Jahren entwickelte sich die Raumfahrt rasend schnell.
Würde man im Weltall auf Aliens treffen?
Wie sollte man mit ihnen kommunizieren?
Auf der Suche nach fremdartigen Kommunikationsmustern suchten NASA-Forscher auf der Erde nach einer intelligenten Spezies, die eine ganz andere Sprache spricht als die Menschen. Sie entschieden sich für Delphine.
Die intensive Beschäftigung mit den Delphinen ergab phantastische Einblicke in das Verhalten dieser sympathischen Meeressäuger. Allerdings wollten sie kein Englisch lernen.
Und dann kamen auch noch Sex und Drogen ins Spiel...

 
Star Trek und die Wale

Der Vortrag stellt die großen Buckelwale und Pottwale vor und gibt einen Überblick über zum Walfang und Walschutz.
Im Zentrum des Vortrags steht die Frage nach der Rolle dieser großen Meeressäuger in gleich mehreren Star Trek-Kinofilmen und –Episoden.

Moby Dick, der gewaltige weiße Pottwal, ist in Herman Melvilles legendärem Roman „Moby Dick“ der Gegenspieler des besessenen Kapitän Ahab. Der weiße Wal ist eine Metapher steht für große menschliche Gefühle: Abenteuerlust, Rache und Besessenheit.
Buckelwale sind die Showmaster unter den großen Walen: Sie sind verspielt, meist gutmütig und ihre Gesänge verzaubern die Menschen. So sind sie in den 70-er Jahren die Ikonen der damals aufkommenden Walschutz-Bewegung geworden. Ihnen ist mit Star Trek IV sogar ein ganzer SF-Kinofilm gewidmet worden.

Vortrag für große und kleine Leute ab 8 Jahren

 

Die NASA, die Aliens und die Delphine
In den 60-er Jahren entwickelte sich die Raumfahrt rasend schnell. 
Würde man im Weltall auf Aliens treffen? 
Wie sollte man mit ihnen kommunizieren? 
Auf der Suche nach fremdartigen Kommunikationsmustern suchten NASA-Forscher auf
der Erde nach einer intelligenten Spezies, die eine ganz andere Sprache spricht
als die Menschen. Sie entschieden sich für Delphine.
Die intensive Beschäftigung mit den Delphinen ergab phantastische Einblicke in
das Verhalten dieser sympathischen Meeressäuger. Allerdings wollten sie kein
Englisch lernen. 
Und dann kamen auch noch Sex und Drogen ins Spiel...

Weitere Themen sind nach Absprache möglich.